UNSERE RÄUME
- [Raumprogramm]
- [Unsere Räume]
- [Mittwoch]
Raumprogramm
- 13 Themenräume
(Klassenräume gemeinsame Nutzung von Hort und Schule) - ein Klassenzimmer zur Erledigung der Hausaufgaben
- ein kleiner Lagerraum
- Erzieherzimmer
- Nutzung der Fachräume der Schule (Zeichen-, Musik- und Werkenraum)
- Nutzung der Lehrküche der angrenzenden Mittelschule
- Nutzung des Speiseraumes der Grundschule
Für die Umsetzung dieses pädagogischen Konzeptes "Offene Arbeit" haben wir ein spezielles Raumprogramm erarbeitet.
Statt multifunktionaler Gruppenräume gibt es Räume mit klarer Funktion:
Alle zur Verfügung stehenden Räume wurden zu Themenräumen umgestaltet. Diese Themenräume lassen es den Kindern in den ausgedehnten Freispielphasen offen, welche Räume sie aufsuchen möchten, welche Spielangebote sie wahrnehmen wollen, mit wem sie spielen möchten und an welche erwachsenen Bezugspersonen sie sich wenden wollen.
Damit Eltern und Erzieher wissen wo sich die Kinder aufhalten, haben wir sog. Abmeldetafeln eingeführt. Mit Hilfe von Magnetfotos machen die Kinder so ihren Aufenthaltsort sichtbar.
| Raum / Verantwortung / Material | Erfahrungs- und Bildungsbereich |
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1. Bibliothek Material:
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Somatische Bildung:
Erholungsphasen sind ebenso wichtig wie aktive Phasen. Rückzugsmöglichkeiten, wie z.B. Kuschelecken, helfen den Kindern selbst zu entscheiden, was gerade wichtig für sie ist. Kinder entwickeln einen Lebensrhythmus und merken, wann ihr "Akku" leer ist. Soziale Bildung:
Soziale Regeln werden vorrangig im Spiel untereinander erlernt. Dabei geht es um die Herstellung von Kontakten, um den Tausch von Spielsachen und um die Lösung von Konflikten und Problemen. Kommunikative Bildung:
Jedes Kind erfindet Sprache neu und differenziert und sozialisiert seinen Sprachgebrauch im Dialog mit seiner sozialen Umwelt. Ästhetische Bildung:
Bücher, Suchbilder und Rätsel sind sehr beliebt, weil sie das Denken in vernetzten Strukturen und das Kombinieren anregen. |
2. Forscherraum Material:
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Für die Kinder besteht die Möglichkeit beim Experimentieren nachzuforschen, indem sie ausprobieren, versuchen und schließlich beweisen, warum etwas passiert. Zudem können die Kinder auch ihre Umwelt erkunden und erforschen, Naturgesetze erfassen sowie Experimente planen, durchführen und auswerten. Soziale Bildung
Kommunikative Bildung
Naturwissenschaftliche Bildung
Ästhetische Bildung
Mathematische Bildung
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3. Konstruktionsraum Material:
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Die Kinder können in diesem Raum ihre mathematischen Fähigkeiten durch räumliches Denken und ähnliches verbessern. Ihre Fantasie kann in diesem Raum zum Ausbruch kommen. Durch die Konstruktion vieler verschiedener Werke, werden die Fingerfertigkeiten der Kinder geschult. Sie lernen mit verschiedenen Materialien umzugehen und entdecken die Besonderheiten dieser. Kommunikative Bildung
Mathematische Bildung
Naturwissenschaftliche Bildung
Soziale Bildung
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4. Traumoase Material:
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Die Kinder erleben den Umgang mit Gefühlen, ihren Befindlichkeiten, ihrer Körperwahrnehmung sowie das Angenommen sein. Deshalb sind vertrauensvolle Beziehungs- und Sinneserfahrungen besonders wichtig. Somatische Bildung
Soziale Bildung
Naturwissenschaftliche Bildung
Ästhetische Bildung
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5. Rollenspielraum Material:
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Im Rollenspielraum finden die Kinder vielfältige Spiel- und Verkleidungsmaterialien zum Nachspielen von Alltagssituationen, Berufen und Abenteuerszenen. Eine Verkleidungskiste sowie verschiedene Schmuckaccessoires gewährleisten, dass das Outfit immer stimmt. Auch die Begriffs- und Sprachentwicklung der Kinder in ihrer unterschiedlichen Ausgeprägtheit lässt sich im Rollenspielraum sehr gut beobachten und natürlich fördern. Somatische Bildung
Soziale Bildung
Kommunikative Bildung
Ästhetische Bildung
Mathematische Bildung
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6. Schreibwerkstatt Material:
Fast alle Materialien in der Schreibwerkstatt wie Papier, Stifte, Leim, Scheren, Stempel usw. sind den Kindern frei zugänglich, ebenso Geräte wie Schreibmaschine oder Buchbindegerät, jedoch gibt es hier klare Regeln, welche die Kinder kennen und an die sie sich halten. Die Schreibwerkstatt spricht durch das umfangreiche Material alle Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse an. |
Somatische Bildung
Soziale Bildung
Kommunikative Bildung
Ästhetische Bildung
Mathematische Bildung
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7. Kunstatelier Material:
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8. Naturraum Material:
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9. Ruheinsel Material:
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Die "Ruheinsel" ist nicht als Entspannungsort zu verstehen. Die angebotenen Materialien regen aber zu ruhigen und meist einzelnen Aktivitäten an. Dadurch entsteht eine angenehme, entschleunigte Raumatmosphäre. Die Kinder können sich in ihre Arbeiten vertiefen und ihre Aktivitäten konzentriert durchführen. Wichtige Regeln unterstützen dieses Raumklima z.B. eine Begrenzung der Kinderanzahl im Raum sowie bei den jeweiligen Arbeiten und der "Leiseregel". Soziale Bildung:
Kommunikative Bildung:
Ästhetische Bildung:
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10. Musik- und Tanzraum Material:
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Der Musik- und Tanzraum ist für alle Kinder (1.-4. Klasse) zugänglich. Hier können sie Angebote bezüglich Musik und Tanz wahrnehmen. Die Angebote gestalten sich vorwiegend nach den Interessen der Kinder. Außerdem werden Projekte gestaltet, die bei Festen und Veranstaltungen präsentiert werden. Im Musik- und Tanzraum können die Kinder verschiedene Instrumente spielen, sowie zwischen verschiedenen Musikrichtungen unterscheiden lernen. Somatische Bildung
Ästhetische Bildung
Soziale Bildung
Kommunikative Bildung
Mathematische Bildung
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11. Spielothek Material:
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Die Kinder haben die Möglichkeiten mit verschiedensten Spielpartnern und Materialien zu spielen. Sie nutzen ihr Wissen aus allen Bereichen des sächsischen Bildungsplanes und erproben sich in verschiedenen Taktiken. Die Kinder lernen Grenzen und Regeln kennen, lernen, diese einzuhalten und auf deren Einhaltung zu achten. Sie beobachten und lernen von ihren Spielpartnern, bringen eigene Aktivitäten und Ideen mit ein. Unsere Kinder lernen mit Erfolg aber auch Misserfolg umzugehen, sie üben miteinander zu kooperieren und unterschiedliche Meinungen zuzulassen. Somatische Bildung
Ästhetische Bildung
Mathematische Bildung
Soziale Bildung/Kommunikative Bildung
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12. Tüftlerwerkstatt Material:
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In der Werkstatt können die Kinder technischen Geräten „auf den Zahn fühlen“ und sich anschauen wie z.B. ein Telefon von innen aussieht und so mögliche Zusammenhänge besser begreifen und verstehen. Das natürlich nicht mit roher Gewalt, sondern mit Werkzeug wie Schraubenzieher, oder einer Zange. Somatische BildungDurch das Probieren und tüfteln an den verschiedensten Geräten wird das Geschick und die Feinmotorik der Kinder gefördert. Da sich nicht jedes Teil wie von selbst aufmachen lässt, wird nicht selten Geduld und eine ruhige Hand benötigt bis das Ziel erreicht ist. Naturwissenschaftliche BildungKinder sind von Grund auf neugierig. In der Tüftlerwerkstatt wird ihnen die Zeit und der nötige Rahmen geboten, auszuprobieren und zu entdecken. Wenn es Fragen zu Funktionen eines Gegenstandes gibt wird sich, zusammen mit den Kindern, damit befasst und gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Ästhetische BildungIst ein Gerät erst einmal auseinandergebaut, kommen den Kindern viele Ideen was man aus den Einzelteilen neues herstellen kann. So wird ein alter Computer schnell zu einem Roboter, oder das alte Telefon von Oma in ein Auto umfunktioniert. Der Fantasie der Kinder ist keine Grenze gesetzt und so können sie ihre Kreativität frei umsetzten. Mit Büchern zu dem Thema und beobachten anderer Kinder wird die Neugier angeregt. Mathematische BildungÄhnlich wie bei der naturwissenschaftlichen Bildung, geht es auch dort darum den Kindern spielerisch, durch experimentieren und beobachten die Welt der Mathematik näher zu bringen. Der Einstieg in die immer mehr technisierte Welt, soll den Kindern so erleichtert werden und sie besser im Umgang mit Computer und Co. vorbereiten. Sozial/ Kommunikative BildungWenn ein Computer „offen“ vor einem liegt, dauert es nicht lange und es wird sich rege darüber unterhalten, was denn welchen Nutzen hat und nach was die Platine aussieht. Die Kinder können ihre Gedanken austauschen und wenn sie möchten ganz neue Dinge erschaffen. Es ist den Kindern überlassen ob sie sagen sie versuchen es alleine, oder sie holen sich Hilfe durch andere Kinder bzw. fragen den Erzieher um Rat. Ist ein Gerät bis zur Unkenntlichkeit ausgeschlachtet und zu nichts mehr zu gebrauchen lernen die Kinder das richtige Entsorgen der einzelnen Teile, denn nicht alles kommt in den Restmüll. Da Schraubenzieher und Co. ein nicht ungefährliches Risiko mit sich bringen ist es sehr wichtig, dass sich alle Kinder an die Regeln halten (Schutzbrille, begrenzte Anzahl von Kindern an der Werkbank etc.). |
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Der Raum wird auch als Früh- und Spätdienstzimmer genutzt. Material:
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Die Kinder können Materialerfahrungen in großer Vielfalt sammeln. Sie haben Möglichkeiten zum Tüfteln, zum Nachbauen, zum Konstruieren und zum Entdeckenden Lernen. Sie können eigene Ideen entwickeln, sie weiter verfolgen und darstellen. Vorrangig werden folgende inhaltliche Bereiche des sächsischen Bildungsplanes vermittelt: Soziale Bildung
Kommunikative Bildung
Naturwissenschaftliche Bildung
Mathematische Bildung
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Mittwochs verbringen die Kinder ihre Zeit in der Gruppe. Dann werden die Funktionsräume zu Gruppenräumen, d.h. sie haben eine doppelte Funktion. Als Gruppenräume genutzt bieten die Funktionsräume den Kindern:
- einen Orientierungsrahmen
- Rückzug, Sicherheit, "zu Hause sein", eine sichere Basis
- die Setzung eigener Akzente durch die Gruppen

